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Regie: Martin Doll

Pleisweiler-Oberhofen im Jahr 1953. Das kleine Örtchen erholt sich langsam vom Krieg. Die Trümmer sind weggeräumt und die erste Fernsehübertragung, die Krönung von Queen Elisabeth, erregt allgemeines Aufsehen.
Es wird viel gearbeitet im Dorf. Man versucht wieder zu etwas zu kommen. Einige Männer sind noch in Gefangenschaft, manche gefallen. Die Frauen haben vielfältige Aufgaben übernommen. Die Zeiten sind nicht leicht, aber es geht aufwärts. Abends trifft sich jung und alt auf dem Dorfplatz, um zu reden und einen Schoppen zu trinken. Samstags finden sich die Frauen des Dorfes beim Bäcker ein, der ihnen gegen kleines Entgeld den angerührten Kuchenteig bäckt. Die Dorfgemeinschaft ist gut, man hält zusammen. Die alten Zeiten sind vorbei, keiner will mehr darüber reden.

Heinrich Maurer, der Junge vom Alten Hof, hat ein Theaterstück geschrieben und die Frauen des Dorfes sind fleißig am Proben. Zwar schimpfen Sie, weil das Theaterstück 1620 spielt und sie auch noch Hochdeutsch sprechen sollen, aber Sie haben trotz allem Ihren Spaß. Die Männer belächeln die schauspielerischen Ambitionen ihrer Frauen, aber auch sie freuen sich, wie alle im Dorf, auf die Abwechslung.

Da taucht unvermutet eine fremde junge Frau im Dorf auf. Niemand kennt sie, doch der junge Heinrich interessiert sich ein bisschen zu viel für sie. Die Dorfbewohner werden misstrauisch, denn die junge Frau beginnt neugierig Fragen zu stellen. Und dann macht sie bei der Theateraufführung eine fast unglaubliche Entdeckung.

Die Stimmung im Dorf schlägt um. Ehe man es sich versieht, gibt es Hass, Neid und Eifersucht und dann geschieht ein tödlicher Unfall! Doch war es wirklich ein Unfall?

Das Dorf ist in Aufruhr, die Verwirrung groß...

Wie das Stück ausgeht, wollen wir ihnen hier natürlich nicht verraten. Aber machen sie sich auf eine spannende, zweizeitige Krimödie gefasst,
die die Nonnensuseltheatergruppe für sie geschrieben hat.