Überschrift
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Regie: Martin Doll

Beim Feenkönig Stellaris wollen einige alte Zauberinnen die Verbannung des bösen Geistes Lumpazivagabundus - "Beherrscher des lustigen Elends, Beschützer der Spieler, Protektor der Trinker" - erwirken, der Ihre Söhne zu einem liederlichen Leben verführt. Zu seinen Opfern zählt auch Hilaris, der um die Hand Brillantines, der Tochter der Glücksgöttin Fortuna, wirbt. Doch Fortuna macht ihre Zustimmung vom Ausgang einer Wette mit Amorosa, der Fee der Liebe, abhängig. Sie will ihr Füllhorn über drei arme Wandergesellen ausschütten. Wenn zwei von ihnen den Reichtum mit Füßen treten, dann dürfen Hilaris und Brillantien ein Paar werden.

Das ausersehene liederliche Kleeblatt sind der Küfer Boddich, der an einer unglücklichen Liebe zu Kathel, der Tochter des Küfermeisters Spundloch aus Oberhofen leidet, der stets betrunkene und den Kometen erwartende Schuster Knieriem, sowie der Schwerenöter Zwirn, ein Schneider. In der Herberge lässt Fortuna die Drei die Nummer eines Loses träumen und sie somit 100.000 Gulden gewinnen. sie teilen, und vereinbaren einander am Jahrestag wieder zu treffen, um zu sehen, was jeder aus seinem Glück gemacht hat.

Boddich bekommt seine Kathel und wird ein geachteter Küfermeister. Knieriem versäuft den Gewinn in Erwartung des Kometen, und Zwirn bringt sein Geld in Baden-Baden als Lebemann durch. Nach Jahresfrist erscheinen die beiden Kumpane verarmt vor Boddich, dieser bietet ihnen seine Hilfe an, um sie zu einem soliden Lebenswandel zu führen, doch die Beiden wollen ihr Luderleben fortsetzen.

Darauf verurteilt Stellaris die beiden zum Sturz in den Abgrund und Fortuna gibt sich geschlagen: Hilaris erhält Brillantines Hand. Amorosa jedoch weiß durch die Macht der Liebe auch Knieriem und Zwirn auf den rechten Weg zu bringen.